Fernlehrgang Fachkraft für Integrationspädagogik

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Erzieher haben zunehmend Kinder mit herausforderndem Verhalten zu betreuen. Längere Unterbringungszeiten, Integrationsgruppen sowie die zunehmenden Krippenangebote, führen zu einem veränderten Selbstverständnis der Erzieher und pädagogischen Fachkräfte. Ihre Bedeutung für eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern hat deutlich zugenommen, da sie häufig viel mehr Kontakt zu den Kindern und den Eltern haben, als noch vor 20 Jahren.

Auch die geforderte inklusive Arbeit in den Einrichtungen verändert das Anforderungsprofil der pädagogischen Fachkraft. Hier bedarf es bei Kindern mit herausforderndem Verhalten, aber auch bei Kindern mit Migrationserfahrung, einer guten Rollensicherheit, einer professionellen und wertschätzenden Haltung und eines ausreichenden Handlungsrepertoires der Erzieher. Fachwissen und eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern sind gefordert.

Mit Hilfe dieses Lehrganges wird die Weiterbildung und Qualifizierung für eine Fachkraft für Integrationspädagogik, auch neben dem Beruf oder während einer beruflichen Pause, wie zum Beispiel der Elternzeit, ermöglicht.

Sie werden nach erfolgreichem Abschluss so vorbereitet sein, dass Sie die integrativen Prozesse in der Einrichtung aktiv und kindorientiert gestalten können. Die Aufgaben einer „Fachkraft für Integrationspädagogik“ sind, je nach Größe der Einrichtung und des Trägerverbandes, sehr unterschiedlich und umfassen in der pädagogischen Praxis folgende Aufgaben: Professioneller Umgang mit Entwicklungsproblemen der Kinder, intensiver Beziehungsaufbau, genaue Beobachtung und Dokumentation, häufige Elterngespräche/Beratungsgespräche. Darüber hinaus besteht bei vielen Kindern ein besonderer Bedarf nach Diagnostik, Beratung und Förderung in Kooperation mit unterschiedlichen Fachdiensten und Experten. Hierbei fungieren Sie als Fachkraft für Integrationspädagogik als Schnittstelle.